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Paläste, Panzer, Pop-up-Bücher – Papierwelten in 3D
Die Sonderausstellung ‘Paläste, Panzer, Pop-up-Bücher – Papierwelten in 3D‘ des Badischen Landesmuseums Karlsruhe läuft noch bis zum 19.7.09.
Gefilmt wurden die Werke von einer Kommilitonin aus der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften.
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TuK – 2009-05-07 – Epilogus
Wir durften am vergangenen Donnerstag den Ausführungen zum Themenbereich ‘Literatur und neue Medien’ lauschen. Die vier vorgebrachten Vorträge ‘Geschichte und Gegenwart des Lesens’, ‘E-Books’, ‘Präsenz von Literatur – Buchmessen’ und ‘Literatur im Netz – Recht & Freiheit’ verursachten ein paar Restgedanken, die ich hier loswerden möchte:
Der dargestellte Werdegang von Literaturmedien lässt uns feststellen, dass die Information an sich immer flüchtiger wird, je mehr wir uns auf die technologischen Hilfsmittel verlassen. Wird damit aber nicht auch das Wissen flüchtiger?
Durch die Auslagerung von Informationen auf Datenträger verändert sich auch die Gedächtnisleistung der Menschen. Es ist einfach nicht mehr notwendig, sich über ständiges Repetieren, Dinge einzuprägen. Damit hat man einerseits mehr Gehirnkapazität für andere (welche?) Dinge, verliert aber auch wichtige Mnemotechniken, die einem den Alltag meistern lassen.
Die Nutzungsoptionen von Literatur werden vielfältiger und auch die Möglichkeiten zur Literaturproduktion sind zahlreicher geworden. Damit steigt einerseits der Freiheitsgrad und die Kontrolle sinkt, gleichzeitig verliert man aber auch stabile (nachhaltige) Strukturen und verliert sich in den Möglichkeiten, von denen man nicht wissen kann, wie lange diese überdauern werden und welche wertvoll genug ist, dass es sich lohnen würde, sie sich anzueignen.
Die Rezeptionsgewohnheiten ändern sich mit den Literaturmedien. Durch ihre Technologieabhängigkeit ist die Entwicklung von “Textinhaltverstehens”-Fähigkeiten nur eine Fähigkeit, die man beherrschen muss. Ebenso sind Selektionsfähigkeiten und Technikbeherrschungsfähigkeiten vonnöten.
Die Anonymität und mangelnde Verlässlichkeit von Inhalten im Internet stellt oft die Urheberschaft in Frage. Damit steht aber die Urheberschaft an sich auf dem Prüfstein … ist diese überhaupt noch zeitgemäß? Sind nicht inzwischen die meisten Forschungsergebniss von Forscher-Manipel bereits Gemeinschaftswerk einer Autorenschaft und damit nicht mehr einer einzelnen Person zuzuordnen? Ist Kollaboration bei der Textproduktion der Trend für die Zukunft?
Die webbasierten Möglichkeiten des Lesens und Schreibens sind weniger Literaturproduktion als reine Kommunikation. Wann kann man also die Textsammlungen als Literatur bezeichnen? Wo ist die Grenze zwischen verbaler Vomitation und echter Literatur?
Werden nur noch die literarischen Ergüsse überleben, die den Wechsel in die Digitalität wagen? Wird damit eine Art Darwinismus des Geistes stattfinden? Bereits 2001 befasste sich ein Karlsruher Absolvent mit dem Aufeinandertreffen von Literatur und dem Internet (Liesgang, Torsten: Liter@tur. Computer – Literatur – Internet. Hrsg. mit Hansgeorg Schmidt-Bergmann. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2001).
Wenn vom Bücher- oder Zeitungssterben gesprochen wird, vergessen wir dabei nicht, dass das Papier der Buch- und Zeitungsseiten nicht auch nur ein Hilfsmittel zum Transportieren von Sprache sind? Sind gedruckte Buchstaben nicht nur ‘Krücken’ der Sprache? Wenn sich die Benutzerfreundlichkeit technologischer Werkzeuge weiter entwickelt, besteht die Möglichkeit, dass wir bald gänzlich auf die Buchstaben verzichten könnten und nur noch das gesprochene Wort nutzen … sowohl über Spracherkennungssysteme bei der Produktion wie auch über z.B. Hörbücher oder Vorgelesenen Zeitungsartikeln der Gegenwart bei der Rezeption.
Die Rezeptionsgewohnheiten sind z.T. durch die immer wertvoller gewordene Zeit, die immer seltener zur Verfügung steht im Prozess der Veränderung. Weniger das kontemplative Lesen wird gefordert, sondern vielmehr das rasante Querlesen und das Erfassen des Wesentlichen in immer kürzerer Zeit. Damit sinkt auch gleichzeitig der Wert der Literaturmedien, die einer derartige Beschleunigung der Rezeption nicht mitmachen.
Das Überangebot von Texten im Alltag und Beruf führt dazu, dass man sich kaum noch ind er Lage sieht, aktiv und selbstbestimmt die Texte auszusuchen, die man gerne lesen möchte. Die Texte finden einen von sich aus und werden dem Rezipienten aufoktroyiert. Man kann sich kaum noch von der Buchstabenflut entziehen. Damit wandelt sich ein selbstbestimmtes Lesen zusehends in eine fremdbestimmte Lesenötigung.
Die derzeitige Medienpräsenz von Hiobsbotschaften über die Zukunft der Zeitungspresse und der Verlage verschleiert den Blick auf die bisherige Ignoranz dieser Instanzen vor den offensichtlichen Veränderung in Sachen Textproduktion und -rezeption. Wie die Musik-Labels vor ihnen, werden Veränderungen durch die Verlage so lange hinausgezögert, bis der Zug schon aus dem Bahnhof gerollt ist … und man sich gezwungen sieht mit der Draisine hinterher zu hetzen. Dahinter verbirgt sich leider ein ganz profaner Motor: Die Angst vor Veränderung. Diese Innovationsablehnung wird umso stärker, je länger etablierte Strukturen ihre Monopolstellung innehatten.
Ich wage die Prognose, dass die nun auf den Markt kommenden E-Book-Lesegeräte sich wie auch die Musik-Formate einen kurzen Kampf um die größte Kundemasse liefern werden, um dann zu akzeptieren, dass nur die nicht-proprietären Formate einen breiten Massenmarkt erreichen werden.
Die neuen Möglichkeiten, außerhalb von traditionellen Verlagen Literatur zu verkaufen und damit die hohen Unkosten zu sparen, ermöglichen ggf. den Autoren höhere Umsätze, da der Anteil der Tantiemen am Kaufpreis steigen könnte.
Die Entwicklung weg von Papier- hin zu digitalen Büchern wird das gedruckte Buch nicht vollkommen verschwinden lassen. Vielmehr wird eine bestimmte Nische der Literatur und der Rezipienten weiterhin mit ihnen bedient werden. Allerdings wird das gedruckte Buch einen großen Teil seiner ‘Kunden’ an den digitalen Markt verlieren. Denn das viel zitierte haptische Erlebnis ist nicht für jede Art von Literatur förderlich, notwendig oder erschwinglich.
Die Veränderung von ganzen Berufsgruppen und die vermeintliche Synthese aller Produktionsschritte in einer einzigen Person, die dann Autor, Setzer, Verleger und Drucker in Personalunion sein darf, rüttelt die Beteiligten stark durch. Es ist aber ein Trugschluss, dass jeder Autor dazu in der Lage sein wird, diesen Ansprüchen auf Dauer zu genügen, so dass auch hier ein Abwanderung der Kapazitäten erkennbar werden wird, aber keine vollständige Auslöschung traditioneller Arbeitsprozesse.
Interessant wir bei den Vorträgen die immer wieder angeführte ‘Verpöhntheit von Zitaten aus der Wikipedia’. Ein tendentiell guter Ansatz, der vor einem allzu sorglosem Umgang mit den dort befindlichen Informationen warnen sollte. Dennoch hält die Wikipedia auch eine Chance bereit, die Informationsqualität der Lemmata-Artikel zu verbessern. Dies impliziert allerdings eine aktive Teilnahme an der Textproduktion, statt einer wesentlich einfacheren Ablehnung aller dortigen Informationen. Deshalb möchte ich eine Lanze für die Wikipedia brechen und alle auffordern, kritische in der Wikipedia zu lesen und bei Bedarf Verbesserungen selbst einzubringen. Vor allem die Kompetenz geisteswissenschaftlicher Studierender ist bei der Beschaffung von vertrauenswürdigen Quellen gefragt.
Die umfassenden Digitalisierungsbestrebungen von Unternehmen wie google ermöglichen zwar einen leichteren Zugang zu Literatur, ermöglichen aber auch die Entstehung eines neuen ‘Gatekeepers’, der allein mit der Entscheidung, ein Werk zu digitalisieren oder dies nicht zu tun, dazu beitragen kann, dass ein Werk gefunden, gelesen und zitiert werden kann. Sollte nämlich die Tendenz, alles in erster Linie erstmal über google zu suchen, weiter beibehalten werden, kann es dazu führen, dass man sich nicht mehr die Mühe macht, dort nicht aufgeführte Werke in Bibliothekskatalogen zu suchen, sondern einfach hinzunehmen, dass nichts anderes zu diesem Thema existiert.
Die derzeitig noch praktizierte Haltung von google, erst nach einem Protest des Urhebers auf die Rechte desjenigen zu reagieren und ihm daraufhin eine Entschädigung anzubieten, ist kein tragbares Benehmen. Es ist ähnlich unanständig, wie das nachträgliche Bezahlenlassen eines Ladendiebs, der bei frischer Tat ertappt wurde, ohne weitere (strafrechtliche) Konsequenzen folgen zu lassen.
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Urheberrecht im Wandel – Heidelberger Appell u.a.
Wie am vergangenen Donnerstag im Seminar ‘Theorien und Konzepte der multimedialen Kommunikation’ angerissen, steht das deutsche Urheberrecht auf dem Prüfstein und muss sich gegen z. T. verfassungwidrige, z.T. radikal ‘laissez-faire’-Sympathisanten verteidigen.
Hierzu dienlich sind die Verlautbarungen der Internationalen Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts und einige Artikel der FAZ:
Michael W. Perry: Alles hängt jetzt von Europa ab, FAZ, 5.5.2009
Michael Hagner: Open access als Traum der Verwaltungen, FAZ, 6.5.2009
Burkhard Hess: Es wird Zeit, daß die Bundesregierung eingreift, FAZ, 7.5.2009
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Theorien und Konzepte der multimedialen Kommunikation – SS 2009
Es ist während der 90 Minuten einer Seminarsitzung leider nicht immer möglich, alles zu sagen, was hätte gesagt werden sollen. So stellt sich die Frage, ob ein Blog eine adäquate Erweiterung eines Seminars darstellt?
Um dem Ganzen zumindest eine Chance zu geben, wird hier ein kleiner Anfang gemacht. Mal sehen, wohin er uns bringt
Das Thema der letzten Sitzung war ‘Literatur und neue Medien’. Nicht zuletzt deswegen passt der Einstieg ins Bloggen genau jetzt.
Das Durchrütteln des Zeitungsjournalismus in den USA ruft ein deutliches Medienecho hervor, weswegen ich einfach mal mit einem kleinen Interview anfangen möchte, das mit dem US-Journalisten Jeff Jarvis geführt wurde: G wie Google (7. Mai 2009).
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M.A.-Studiengang ‘Medienkulturanalyse/ Analyse des Pratiques Culturelles’
Die Deutsch-Französische Hochschule fördert einen Masterstudiengang an den Hochschulen Düsseldorf und Nantes.
Anmeldefrist: 11.07.2008
Weitere Informationen:
http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/mka-dfh/
Flyer:
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M.A.-Studiengang ‘Konservierung Neuer Medien und Digitaler Information’
An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart wird seit Oktober 2006 ein zweijähriger M.A.-Studiengang ‘Konservierung Neuer Medien und Digitaler Information’ angeboten.
Bewerbungsfrist: 15. Juni 2008
Weitere Informationen: www.mediaconservation.org
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Photoshop CS3-Kurs
Ein neuer Photoshop CS3-Kurs beginnt:
13.05.2008 um 19:00 Uhr im
Raum -115 (CIP-V), Geb. 11.40.
Vorkenntnisse: Keine
Der Kurs wird angeboten für Studierende der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe. Von TeilnehmerInnen, die ein schriftliches Protokoll anfertigen, kann ein Schein (2 ECTS) erworben werden. Alle anderen TeilnehmerInnen können auf Anfrage einen Schein über erfolgreiche Absolvierung des Kurses erhalten.
Anmeldungen bitte über das Ilias-System .
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Nebenjob bei arxio GmbH in Karlsruhe
Die arxio GmbH (Dienstleister für Softwareentwicklung und Informationsmanagement) sucht abs sofort eine studentische Mitarbeiterin/ einen Mitarbeiter für max. 20h/Woche über einen längeren Zeitraum.
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eLearning an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe (TH)
Liebe Kommilitonin, lieber Kommilitone,
bezogen auf die Unterstützung der Lehre an der Universität Karlsruhe über eLearning-Angebote existieren einige Optionen und viele Gerüchte, die hiermit hoffentlich geklärt werden bzw. ausgeräumt werden können.
Seit dem vergangenen Wintersemester hat sich die Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften entschieden, alle Lehrveranstaltungen der Fakultät über die eLearning-Plattform ‘E-Studium’ (www.estudium.org), basierend auf der Software ‘moodle’, abzubilden.
Ab dem 1. April 2008 sind dort auch alle Lehrveranstaltungen der Fakultät vom Sommersemester 2008 einsehbar . Seit diesem Zeitpunkt werden ebenfalls Online-Anmeldungen zu den Lehrveranstaltungen ermöglicht.
Die Handhabung, ob Dozenten die virtuelle Repräsentanz der jeweiligen Lehrveranstaltung nutzen, ist sehr unterschiedlich.
Die Nutzungsszenarien gehen von
- der Veröffentlichung der reinen Rahmendaten wie Name der Dozentin/ des Dozenten, Ort, Zeit und Seminarbeschreibung über
- die Nutzung der eLearning-Plattform zur Bereitstellung von digitalen Kursmaterialien, ggf. auch diverser Kommunikationsmöglichkeiten wie Foren, Chats o.Ä. bis hin zu
- der vollständigen Verwaltung und Abwicklung der Lehrveranstaltung inkl. der Pflege der Teilnehmerlisten, Referatsvergabe, Veröffentlichung von Thesenpapieren durch Studierende etc.
Der Support der eLearning-Plattform ‘E-Studium’ wird vom Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik geleistet. Alle Anfragen bitte an support@eStudium.org.
Damit stellt ‘E-Studium’ DEN Sammelpunkt für ALLE Lehrveranstaltungen an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften dar.
Die offiziellen Angaben des Vorlesungsverzeichnisses auf den Webseiten der Universität (HISLSF – https://zvwgate.zvw.uni-karlsruhe.de/lsf/) bleiben weiterhin bestehen und entsprechen den Daten des gedruckten Vorlesungsverzeichnisses. Da die Koppelung der Daten des HISLSF an die eLearning-Plattform ‘E-Studium’ noch nicht möglich ist, kann es dazu kommen, dass die Daten von ‘HISLSF’ und dem ‘E-Studium’ nicht identisch sind. Die Bereitstellung von Lehrmaterialien ist über das HISLSF (noch) nicht vorgesehen und auch die Verwaltung der Seminarteilnehmer hat in diesem System seine Tücken. Aus diesem Grund ist die meistens von der Software gewährleistete Anmeldung für die Verwaltung der Teilnehmerlisten von Veranstaltungen der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften unnötig bzw. nutzlos, da lediglich die Teilnehmerlisten der jeweiligen eLearning-Plattform (E-Studium bzw. ILIAS@RZ-UKA) bzw. die ‘realen’ Liste in den Instituten für die Zulassung zu den Lehrveranstaltungen relevant sind.
Die Sekretariate bzw. Dozentinnen/ Dozenten sind dazu angehalten, die Daten online aktuell zu halten, was in Anbetracht dieser beiden, nicht miteinander gekoppelten Systeme nicht immer lückenlos realisierbar ist.
Solange diese Situation vorherrscht, gilt die Regel: Die Informationen des ‘HISLSF’ gelten als Grundstock für die Semesterplanung der Studiengänge (lange vor Vorlesungsbeginn). Sobald die Veranstaltungen der einzelnen Fächer über das ‘E-Studium’ online einsehbar sind, ist diese Information (wahrscheinlich) die aktuellere. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass für einzelne Lehrveranstaltungen diverse ‘reale’ Aushänge in den Instituten oder Informationen auf den Institutswebseiten aktuellerer Natur sind, da die Datenpflege über die eLearning-Plattform nicht für alle gleichermaßen selbstverständlich und unmittelbar ist, im Vergleich zur Nutzung dieser Medien vom Großteil der Studierenden.
Die von einigen Fächern genutzte eLearning-Plattform ‘ILIAS@RZ-UKA’ (https://ilias.rz.uni-karlsruhe.de/), basierend auf der Software ‚ILIAS‘ besteht weiterhin, wird aber nicht unmittelbar von der Fakultät betrieben. Insbesondere die Lehrveranstaltungen der Fächer Germanistik, Mediävistik, Interkulturelle Germanistik, Angewandte Kulturwissenschaft/ Kulturarbeit und Multimedia in den Geistes- und Sozialwissenschaften waren im vergangenen Wintersemester 07/08 vom Studienzentrum Multimedia (SZM) auf der ‘ILIAS’-Plattform verwaltet worden und zogen zum Sommersemester 08 zum Teil auf die ‘E-Studium’-Plattform um. Fragen und Kommentare hierzu bitte an szm@uka.de.
Trotz der sinnvollen einheitlichen Präsenz aller Fakultätslehrveranstaltungen über das ‘E-Studium’ werden einige Lehrveranstaltungen von den Lehrenden über andere virtuelle Repräsentanzen realisiert. So stellen einige Dozentinnen und Dozenten Lehrmaterialien über die Institutsseiten oder eigene Webseiten bereit oder es werden andere eLearning-Plattformen wie z.B. ‘ILIAS’ oder ‘CLIX’ genutzt. Das mag von den Studierenden anfänglich eine gewisse Flexibilität erfordern, bedeutet aber gleichermaßen die Möglichkeit, Alternativen der virtuellen Lehre auszuprobieren und die jeweiligen Stärken und Schwächen kennenzulernen. Eine perfekte eLearning-Plattform existiert nicht, so dass man lediglich eine Annäherung an eine optimale virtuelle Unterstützung der jeweiligen Lehrveranstaltungen erreichen kann.
Hier noch einmal die empfohlene Vorgehensweise zum Informieren über und Anmelden für Lehrveranstaltungen der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften:
1. Im ‘HISLSF’ (https://zvwgate.zvw.uni-karlsruhe.de/lsf/) über die Lehrveranstaltungen des kommenden Semesters informieren.
2. Anmeldungen für Lehrveranstaltungen im ‘HISLSF’ bleiben vorerst unberücksichtigt.
3. Sobald die Lehrveranstaltungen im ‘E-Studium’ (www.estudium.org) online sind, kann eine Anmeldung gemäß den dortigen Fristen und Richtlinien erfolgen.
4. Die Informationen des ‘HISLSF’ sind nach der Bereitstellung der Lehrveranstaltungen über das ‘E-Studium’ evtl. veraltet und werden im Laufe des Semesters womöglich nicht weiter aktualisiert.
5. Es besteht für einzelne Lehrveranstaltungen die Möglichkeit, nicht über ‘E-Studium’ virtuell unterstützt zu werden, sondern über eine andere eLearning-Plattform oder private Webseiten. Hierzu sind die Informationen zu den Lehrveranstaltungen auf dem ‘E-Studium’ zu berücksichtigen (Weiterleitungen etc.). Ebenso verzichten einige Dozentinnen und Dozenten komplett auf die virtuelle Unterstützung und verwalten ihre Seminarteilnehmer über in den Instituten ausgehängten ‘realen’ Anmeldelisten. Sollte über das ‘E-Studium’ oder ‘ILIAS@RZ-UKA’ (https://ilias.rz.uni-karlsruhe.de/) die Anmeldeoption ausgeschaltet sein, besteht entweder keine Anmeldepflicht für die entsprechende Lehrveranstaltung oder die Anmeldung erfolgt über Listen im entsprechenden Institut (vgl. jeweilige Kommentare in der Seminarbeschreibung).
Diese plattformübergreifende Vorgehensweise mag verwirrend und unbefriedigend sein, stellt aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt die einzige Möglichkeit dar, die Lehrveranstaltungen der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften bestmöglich virtuell zu unterstützen. Die Universität Karlsruhe ist bereits seit einiger Zeit bestrebt, die vorhandenen universitären Prozesse und Systeme zu vereinheitlichen und zu verbinden. Hieran arbeitet man im Karlsruher Integrierten InformationsManagement (KIM) (http://www.kim.uni-karlsruhe.de/) und versucht die Belange aller Beteiligten der Verwaltung, Forschung und Lehre zu berücksichtigen, was verständlicherweise nicht trivial ist.
Die Initiative der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, den virtuellen Anteil der Lehre einheitlich über das ‘E-Studium’ zu realisieren, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Verwaltungs-, Lehrpersonal und Studierenden gemäß den technologischen Gegebenheiten in Forschung und Lehre.
Nichtsdestotrotz unterliegt auch die virtuelle Lehre einem ständigen Wandel, so dass technologische und didaktische Innovationen von allen Beteiligten Flexibilität, Lernbereitschaft und aktive Teilnahme erfordern. Aus diesem Grund sind die für die jeweiligen Systeme Verantwortlichen auf die Mithilfe aller Nutzer angewiesen. Hier die jeweiligen Ansprechpartner:
Inhaltliche Fragen zu den Lehrveranstaltungen:
Die jeweiligen Institutssekretariate und Dozentinnen/ Dozenten
Fragen zu ‚E-Studium‘:
support@eStudium.org
Fragen zu ‚ILIAS@RZ-UKA‘:
https://ilias.rz.uni-karlsruhe.de/goto_rz-uka_cat_52.html
oder
szm@uka.de
Sonstige Fragen (auch und vor allem zu diesem Text):
Dr. Ralf Schneider
Studienzentrum Multimedia (SZM)
Universität Karlsruhe (TH)
szm@uka.de
In der Hoffnung, etwas Klarheit in die ‘virtuelle’ Situation gebracht zu haben,
Ralf Schneider.
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